Über mich

Ich glaube, gute Fotos müssen nicht perfekt sein.

Sie müssen sich nach euch anfühlen.

Ich bin Vicky – Fotografin, Alltagschaotin, Selbermacherin und vermutlich jemand, der viel zu lange darüber nachdenkt, wie man einen Text über sich selbst schreibt.

Vicky von Fotografie-Link mit ihrer Kamera

Hinter der Kamera bin ich ziemlich genau so wie davor.

Ich bin kein besonders großer Fan von Hochglanzfassaden.

Ich mag Menschen lieber, wenn sie ein bisschen chaotisch, manchmal kompliziert, laut, leise, albern oder eigen sind. Wenn sie nicht versuchen, irgendjemand anderes zu sein.

Vielleicht fotografiere ich deshalb so gerne Menschen. Mich interessiert, was passiert, wenn die erste Unsicherheit verschwindet. Wenn Kinder anfangen, Quatsch zu machen. Wenn jemand plötzlich lacht, obwohl das überhaupt nicht geplant war.

Und wenn zwischen zwei „gestellten“ Bildern etwas passiert, das eigentlich viel schöner ist als das Bild, das wir gerade machen wollten.

Genau diese Momente interessieren mich.

Vicky mit Kamera im Einsatz
Ich kann übrigens auch seriös. Wirklich.

Und ja – ich kann auch seriös.

Sehr sogar. Ich kann euch ordentlich hinstellen, in die Kamera schauen lassen und das klassische „Foto für die Oma“ machen.

Ich finde nur, dass ein Foto nicht dort aufhören sollte.

Denn ein Kind besteht nicht aus einem Grinsen vor der Kamera. Eine Familie besteht nicht daraus, gemeinsam in die Kamera zu schauen. Und ein Mensch ist sowieso viel interessanter als die Version von sich selbst, die er glaubt, auf einem Foto abliefern zu müssen.

Deshalb probiere ich aus: ruhig, albern, ernst, Bewegung, Nähe, Abstand. Bis wir herausgefunden haben, was zu euch passt.

Kinder dürfen Kinder sein.

Dieser Satz beschreibt meine Arbeitsweise wahrscheinlich besser als jeder andere.

Kinder müssen bei mir nicht funktionieren. Sie müssen mich nicht sofort mögen, nicht sofort lachen und schon gar nicht das tun, was ich gerade gerne fotografieren würde.

Manche brauchen ein bisschen Zeit. Manche machen sofort Quatsch. Manche wollen erst einmal schauen, wer da überhaupt mit dieser Kamera vor ihnen steht. Alles okay.

Ich rede mit Kindern auf Augenhöhe und lasse sie mitentscheiden. Ich versuche herauszufinden, was ihnen liegt – und mache den Quatsch manchmal einfach mit.

Nicht selten höre ich am Ende: „Wann kommst du wieder?“ Für mich gibt es kaum ein schöneres Kompliment.

Und wer bin ich, wenn ich gerade nicht fotografiere?

Vermutlich sollte hier jetzt eine ordentlich zusammengestellte Liste mit drei sympathischen Hobbys stehen. Funktioniert bei mir leider nicht.

Ich habe ungefähr eine Million Interessen und neige dazu, aus jedem davon ein kleines Projekt zu machen.

Ich nähe. Ich koche und backe. Ich siede Seife. Ich mache gelegentlich Malen nach Zahlen oder Diamond Paintings. Und wenn mich etwas richtig packt, kann aus einer kleinen Idee ziemlich schnell ein komplett ausgeartetes Projekt werden.

Ich bin ein bisschen Selbermacherin, ein bisschen Dinkeldörte und gleichzeitig die Mutter, die ihren Kindern Gemüse unterjubelt und abends heimlich Schokolade isst.

Und ich mag Kaffee. Sehr viel Kaffee. ☕

Portrait von Vicky

Ich mag Bilder, in denen man jemanden wirklich erkennt.

Ich liebe Licht. Ich liebe Schatten. Ich liebe diese fast weißen, leichten Bilder – aber genauso sehr liebe ich ein dunkles Portrait, bei dem man das Gefühl hat, durch die Augen eines Kindes ganz tief in dessen Persönlichkeit schauen zu können.

Ich suche nach den kleinen Dingen.

Der Blick zur Seite. Die Hand, die sich irgendwo festhält. Das kurze Grinsen zwischen zwei Posen. Zerzauste Haare. Der Moment, in dem jemand gerade nicht in die Kamera schaut.

Ich liebe das Ungeplante.

Oft sind die Bilder, die niemand geplant hat, später die, die am wichtigsten werden. Genau deshalb gehört beides zusammen: Orientierung und Raum für das, was einfach passiert.

Sichtbar machen, was längst da ist.

Vielleicht ist das überhaupt das Wichtigste.

Natürlich möchte ich, dass ihr am Ende Bilder bekommt, die euch gefallen. Ich bin schließlich Fotografin. 😄

Aber eines der schönsten Komplimente, die ihr mir machen könnt, ist nicht: „Die Fotos sind schön.“

Sondern: „Wir haben uns bei dir wohlgefühlt.“

Wenn ein Kind beim nächsten Fototag auf mich zukommt und mir ein selbst gemaltes Bild schenkt. Wenn ein Kind, das vorher überhaupt keine Lust auf Fotos hatte, seine Eltern danach fragt, wann es wiederkommen darf. Wenn Eltern mir ihr Neugeborenes anvertrauen und mir damit zeigen, dass sie sich bei mir sicher fühlen.

Dann weiß ich, dass ich etwas richtig gemacht habe. Nicht nur mit der Kamera.

Sondern mit dem Menschen davor.

Lust auf uns?

Wenn ihr euch hier ein bisschen wiedererkennt …

… dann sollten wir uns kennenlernen. Ganz unkompliziert. Ihr müsst noch keinen genauen Plan haben und auch nicht wissen, welche Bilder ihr am Ende möchtet. Das finden wir gemeinsam heraus.

Erzählt mir von euch